Dreh dich nicht um, die Petra geht um!

6. September 2012 | Glosse, Nachrichten | Keine Kommentare
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Sei’s drum: Seit Wochen erfreut mich der „Wochenspiegel“  mit journalistischen Kostbarkeiten, genannt „Sommer-Interview“, oder auch nur „Petra Grune im Gespräch mit…“.

Neulich war Petra in Lieskau und fragte:

 

Vermutlich ist der Petra ganz zufällig in Lieskau ein Mann über den Weg gelaufen, der, wie es in Lieskau üblich ist, ein Stirnband trug, worauf sein Name sowie der Beruf  stand.  Mit der ihr angeborenen Neugier, musste sie dennoch nachfragen. Man weiß ja nie. Nun erwartet der Leser, dass der Mann mit „Nein“ antwortet, und die Geschichte interessant wird. Weit gefehlt. Schade eigentlich.

Das hindert besagte Petra allerdings nicht, sich kurzerhand zu vervielfachen(das Wort „schizophren“ habe ich gestrichen).  Denn sie fragt:

Da Todeskronen keine Töne von sich geben, auch in Lieskau nicht, ist das eine bemerkenswerte Feststellung.

Auch Frau Matzke, Sparkasse,  hatte das Vergnügen mit Petra kommunizieren zu dürfen:

Also, ich sehe nicht, dass da was rumliegt. Vielleicht in, aber nicht bei der Bank. Achso, liebe Nancy, das mit der Negation der Negation üben wir noch. *grins*

Besonders lustig wurde es, als Frau Grune auf einen Mann traf, der offenbar Nutzer einer Zeitmaschine ist. Sie fragte ihn:

Die Fragestellung suggeriert sogar, dass Petra sich auch dort befindet. Und mit ihr auch der „Wochenspiegel“?

Na dann mal schnell zurück in die Zukunft.

Nach Merseburg. Denn auch dort ist Petra Grune sehr aktiv. Letztens war sie im „Tiefen Keller“

Stellen sie sich das mal vor: Sie sind beim Sanieren im Keller, Eimer mit Farbe, Pinsel, Zollstock, Flasche Bier, und plötzlich raschelts im Gebälk, sie schauen auf, und es kommt ihnen eine Bauausstellung entgegen! Das wird sehr eng! Beim Wegrennen die Flasche Bier nicht vergessen.

Petra Grune, jedoch, bleibt hartnäckig, denn…

….weiß sie. Aha, jetzt wissen wir auch den Grund für die Sanierung.

Und…

Ob man es nun glaubt, oder man es doch nicht glaubt, es man hat, oder man es nicht hat. Möglicherweise ist man Feuerwehrmann, oder man ist es nicht. Man muß es finden, oder man ist heraus aus der Findung.  Man ist Mitglied, oder man ist ohne. Man ist Journalist, oder man ist Geschäftstellenleiterin. Man kann deutsch, oder man kann es nicht.

Manohmann.

 

screenshots E-paper Wochenspiegel.
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